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Kontaktdaten

Anschrift:
Förderkreis Kaiserpfalz Kaiserslautern e.V.
vertreten durch:
Petra Rödler (Vorsitzende)
Erlenbacher Str. 142
67659 Kaiserslautern

Telefon:
06301-5508
E-Mail:
info@kaiserpfalz-kaiserslautern.de

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Unbequeme Denkmäler, das ist das Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals am 8. September. Der Förderkreis Kaiserpfalz Kaiserslautern e.V. greift das Thema auf und nimmt es zum Anlass, mit Führungen und Wissenswertem zu informieren.

Was ist wert, erhalten zu werden und weshalb? Was macht Denkmale unbequem und gibt es überhaupt „bequeme“ Denkmale? Nicht jedes Gebäude kann und muss erhalten werden. Jede Gesellschaft muss sich gründlich damit auseinandersetzen und bewusst entscheiden, welche Denkmale sie schützen will, um die Vergangenheit für künftige Generationen als Erbe sichtbar zu bewahren.

Die Kaiserpfalz lohnt, erhalten und aufgewertet zu werden. Warum, zeigt der Förderkreis mit Führungen und Informationen zu den Sondierungsgrabungen, der Steinbearbeitung und der aktuellen Aufmauerung.

Beginn ist um 10 Uhr mit der offiziellen Eröffnung des Info-Containers durch Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel.

Bau, Blüte, Untergang und Wiedererlebbarmachung der Kaiserslauterer Kaiserpfalz:
von 11 bis 17 Uhr zeigt der Förderkreis, wie die prächtige Kaiserpfalz damals gebaut wurde und wie man heute mit alten Werkzeugen aufmauert.

Wir laden herzlich dazu ein. Kaffee und Kuchen sorgen für das leibliche Wohl.

AufmauerungsarbeitenSeit dieser Woche laufen die weiteren Arbeiten zur Sicherung und Konservierung der historischen Ausgrabungen der Burgmauer und des kaiserlichen Wohnquatiers, der so genannten Domus. Die Arbeiten dienen als Schutz vor Witterungseinflüssen und zur Erhaltung der originalen Mauerreste der Kaiserpfalz. Gleichzeitig wird dadurch die Mächtigkeit des ehemals prächtigen Bauwerks herausgearbeitet und erlebbar gemacht.

Etwa ein Drittel der Fundamente des ursprünglichen Bauwerks sind noch vorhanden und werden zum Teil bis zu zwei Meter hoch aufgemauert. Rekonstruiert wird die kleine Schlupfpforte auf der Westseite der Domus. Die Höhe des Außengeländes entlang dieses Mauerbereichs wird auf dem zurzeit vorhandenen Grabungsniveau – das auch das ursprüngliche Gelände war – belassen. Dadurch bleiben ein Großteil der westlichen Außenmauer der Kaiserpfalz, die Schlupfpforte und die daran anschließende Burgmauer in Gänze sichtbar.

Auf den Spuren des KaisersHeute morgen wurde auf dem Areal des Burgberges ein Container angeliefert. Dies hat nichts mit den aktuellen Aufmauerungsarbeiten der Stadt Kaiserslautern zu tun. Es ist der erste Teil unseres neuen Projektes "Auf den Spuren des Kaisers".

Um die Bürgerinnen und Bürger und interessierte Gäste über die Geschichte, die aktuellen Arbeiten und Aktivitäten auf dem Areal der Kaiserpfalz und des Casimirschlosses zu informieren, bekamen wir von der Stadt Kaiserslautern die Genehmigung, an markanter Stelle über dem Ausgrabungsareal einen Info-Container aufzustellen. Dieser dient dem Förderkreis künftig dazu, eigene Führungen anschaulicher zu gestalten und Geschichte erlebbar zu machen. Nach der heutigen Anlieferung des Containers folgen als nächste Schritte die Außen- sowie die Innengestaltung des Info-Containers.

Ein herzliches Dankeschön gilt hier der Firma Knörr, die als einer der Sponsoren den Container nicht nur auf unbestimmte Zeit kostenfrei zur Verfügung stellt, sondern diesen auch heute morgen auch kostenfrei angeliefert, und unter nicht einfachen Bedingungen aufgestellt hat.

Lange Nacht der KulturDass die „Lange Nacht der Kultur“ in der Stadt Kaiserslautern zu den Top-Events der rheinland-pfälzischen Kulturszene zählt, zeigten in der Nacht vom 8. Juni 2013 nicht nur die über 500 mitwirkenden Künstler und Kulturinitiativen bei mehr als einhundert Programmpunkten. „Mit über 21.000 Kulturinteressierten an mehr als 20 Veranstaltungsorten verzeichneten wir einen neuen Besucherrekord“, freute sich die Bürgermeisterin und Kulturdezernentin Dr. Susanne Wimmer-Leonhardt. „Allen Sponsoren, Partnern, Förderern und Freunden der „Langen Nacht der Kultur" gebührt ein großes Dankeschön. Ohne deren großartige Unterstützung wäre dieses Erlebnis in dieser Form und mit diesem Erfolg nicht möglich gewesen.“

Die Kulturdezernentin bedankte sich bei allen Beteiligten. Eine überraschend hohe Resonanz hätte unter anderem der Förderkreis Kaiserpfalz erfahren. Das können wir so nur bestätigen. Rund 600 Menschen waren in dieser Nacht alleine in den unterirdischen Gängen, weitaus mehr noch oben vor dem illuminierten Casimirschloss. Danke an alle Helferinnen und Helfer für Ihren unermüdlichen Einsatz in dieser überaus erfolgreichen Nacht!

"Eine Begegnung zwischen Gestern und Heute": Während wieder Tausende Besucher in unsere Stadt kommen, um das außergewöhnliche Kulturangebot dieser Nacht zu erleben, bieten wir ab 18 Uhr im hektischen Treiben eine "Oase der Ruhe". Schauen Sie bei uns auf dem Platz vor dem ehemaligen Casimirschloss (Rathausvorplatz) vorbei. Kulinarisches und Kulturelles stehen auf dem Programm. Erleben Sie die unterirdischen Gänge (wörtlich genommen) einmal von der anderen Seite.

Foto: WAP Werbeagentur

Sandsteine für die KaiserpfalzDie Stadt Kaiserslautern bekam durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) die Möglichkeit, kostenlos farblich besonders geeignetes Sandsteinmaterial für die Sicherung und Konservierung der freigelegten Bereiche der Kaiserpfalz zu erhalten; lediglich um den den Transport musste sie sich kümmern. Leichter gesagt als getan, denn die neun großen Sandsteinblöcke mit einem Gesamtgewicht von circa 35 Tonnen kann man nicht so einfach abtransportieren. Das Referat Feuerwehr und Katastrophenschutz zeigte jedoch sofort Bereitschaft, im Rahmen einer Übung den Transport zu übernehmen. So wurden die Sandsteinblöcke heute mittels eines Krans auf dem Kammgarngelände verladen und zum Natursteinwerk Picard im Schweinstal transportiert. Dort werden die Blöcke entsprechend ihrer künftigen Verwendung an der Kaiserpfalz weiterbearbeitet.

Der Kreisvorsitzende des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, Alf Schulz, hat sich in einem Interview der Pfälzischen Volkszeitung am 13. April 2013 dafür ausgesprochen, anstelle des Begriffs "Westpfalz" mit dem "Oberbegriff Kaiserpfalz" zu werben. Aus Sicht unseres Förderkreises macht dies keinen Sinn.

Der Begriff Kaiserpfalz kommt aus dem Mittelalter und bezeichnet die Unterkünfte der staufischen Regenten während den Reisen (siehe auch Kaiserpfalz). Aus dem Ursprung des Namens ist der Begriff "Kaiserpfalz" damit bereits mit einer anderen Bedeutung belegt. Hinzu kommt, dass nicht nur Kaiserslautern sondern auch andere Städte (z.B. Ingelheim) Kaiserpfalzen besitzen. Damit hätte eine Region "Kaiserpfalz" kein Alleinstellungsmerkmal, was auch eine Bewerbung aus Marketinggesichtspunkten schwierig macht.

Der Burgberg Kaiserslautern mit der Kaiserpfalz wird in den nächsten Jahren im Rahmen des Landesförderprogramms "Aktive Innenstädte" aufgewertet und überplant. Das Areal gehört zur Neuen Stadtmitte und wird dann künftig auch touristisch weitergehender beworben als heute.

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