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Wie die Stadtverwaltung Kaiserslautern heute mitteilte, wurden die Arbeiten für 2014 an der Domos – dem kaiserlichen Wohnquartier - Anfang dieser Woche wie geplant nach der Winterpause wieder aufgenommen. Begonnen wurde mit der Freilegung des Brunnenschachtes, aus dem mit Hilfe einer Spezialfirma für Kanaltechnik Erdreich und Steine per Hand und mit Saugschlauch entfernt werden. Dabei konnten im oberen Teil noch einige verstürzte Stücke der Bogenumrandung des Brunnens geborgen werden. Es fanden sich auch bisher nicht identifizierte Eisenteile, ein Kabel mit Isolatoren aus den 30er Jahren, Dachziegelstücke sowie bearbeitete Mauersteine und Teile von Fenstergewänden. Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel erwartete mit Spannung die Ergebnisse, die die Arbeiten am Brunnen zutage fördern werden: „Diese Ergründung war ursprünglich nicht geplant. So ein Brunnen ist ja quasi wie ein Zeitfester in die Vergangenheit, in dem über die Jahre die verschiedensten Gegenstände gefallen und dort verblieben sind. Die vorherigen Sondierungsarbeiten konnten bisher nicht klären, ob der Brunnen aus Zeit des Baus der Kaiserpfalz oder erst nachträglich errichtet worden war“, erklärt der Rathauschef. Leider konnte die endgültige Tiefe bei den Arbeiten nicht ermittelt werden, die aus Sicherheitsgründen, trotz Unterstützung durch das Referat Feuerwehr, abgebrochen werden mussten. Aus der Tiefe traten vermehrt Faulgase aus. „Die Funde aus der Erbauungszeit konnten somit nicht geborgen werden, so dass eine genaue Datierung derzeit noch nicht möglich ist. Die Steinbearbeitung weist jedoch auf das 12. Jahrhundert, der Entstehungszeit der Domos, hin“, erklärt der Oberbürgermeister. Das erste Grundwasser sprudelte bei einer Tiefe von 2,20 Metern und musste konstant abgesaugt werden, da es die weiteren Arbeiten erschwerte. Die Brunnenschachtwand besteht in der gesamten, jetzt freigelegten Tiefe von 3,80 Meter aus sorgfältigst bearbeiteten, auf der Innenseite gerundeten Sandsteinen unterschiedlicher Länge mit einem sehr feinen Randschlag. Auch die Mauerarbeiten zur Sicherung und Konservierung der historischen Fundament- und Mauerzüge an Burgmauer und Domos werden nun wieder aufgenommen. Als nächsten Schritt sind im Anschluss die bauliche Ergänzung der Domos nach Norden und die Neugestaltung der Außenanlagen in diesem Bereich geplant. Für die Fortführung der Arbeiten an der Domos und in ihrem direkten Umfeld ist es erforderlich, die dortige WC-Anlage abzubauen. Der Abbau wird am Freitag, 21. März 2014 durchgeführt. Hierzu ist eine ganztägige komplette Sperrung des Parkplatzes an der Ecke Burg- und Maxstraße notwendig. Als Ersatz für die City-Toilette besteht bis auf Weiteres die Möglichkeit, während der Öffnungszeiten (Mo-Do 8.00 bis 17.00 Uhr und Fr 8.00 bis 13.00) das WC im Rathaus zu benutzen.

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